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Rückführung Meine Rückführung war irgendwie simpel. Die Rückführerin versetzte mich in eine ganz leichte Form der Hypnose, so wie sie Kinder beim spielen oft völlig von selbst erreichen, wenn sie tief versunken sich mit etwas beschäftigen und von ihrer Umgebung nichts mehr mitbekommen. Na, das kann ich auch. Denk ich bis heute. Weil eben Kinder von selbst schnell in diese Hypnose fallen, wird die Rückführung bei Kindern nicht gemacht, das ist irgendwie deshalb nicht ratsam. Während dieser leichten Hypnose ist man sich vollständig bewusst. Man kann jederzeit aufstehen und auf Toilette gehen oder eben auch ganz normal sprechen. Klingt auch ganz einfach. Durch die Fragen der Rückführerin wird man in sein früheres Leben geleitet, bis hin zur frühen Kindheit. Plötzlich kann man sich an Dinge erinnern, die man längst meinte vergessen zu haben. Die Synapsen schließen sich offenbar wieder und ich denke heute, man kann sich unter dieser Hypnose und durch geschickte Leitung mit Sicherheit an die Geschenke zu seinem 4. Geburtstag oder ähnliches genau erinnern. Es ist eigentlich kein erinnern, es ist ein Sehen, wie in einem Tagtraum. Man sieht alles im Bewusstsein als ein Bild, das sehr genau und deutlich ist. Wie in einem tiefen Tagtraum. Ich sah mich wieder als kleines Kind, mit all meinen Klamotten und Spielsachen. Sogar meinen Wickeltisch! Vor meiner Geburt erlebte ich mich dann als ein kleines Leopardenkind, dass auf einer Wiese stand und überglücklich und neugierig Blumen anstarrte. Ich bin sehr erschrocken, als ich mich umdrehte und meinen Leopardenhintern sah. Ich schaute quasi durch die Augen des Leoparden auf die Wiese. Und ich spürte die glücklichen Gefühle, die ich beim Anblick der Blumen hatte. Solche Gefühle hatte ich bei Blumen in diesem Leben noch nie! Weil ich das Leopardenleben nicht so spannend fand, führte mich die Rückführerin noch in ein anders früheres Leben von mir. Ich sah mich als ein Schwarzer Man in Afrika während der Jungsteinzeit. Also so etwas denke ich mir nicht aus! Auch wusste ich nicht, dass es Flamingos in Afrika gibt. Die hätte ich nach Spanien oder Südamerika getan. Aber ich sah sie eben in Afrika, denn wir fingen sie um sie zu essen. Allerdings hatten wir an dem wiedererinnerten Tag noch genug gekochtes Hyänenfleisch und fingen keine Flamingos. Oh man, so was denk ich mir doch nicht aus! Ich sah mich als Kind, meine Frau, meine Hochzeit, meine drei Söhne, Freunde, das Dorf, einfach alles was ich wissen wollte konnte ich erkunden. Da blieb kein Rätsel offen. Das war einfach wunderbar. Aber wie gesagt, man muss es erlebt haben, um die Eindrücke zu verstehen.
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Während der Rückführung sehen sich tatsächlich einige Männer als Frauen oder eben Mädchen und einige Frauen als Jungen. Ich habe mich immer als Man wahrgenommen, auch als Leopard. Sokrates erzählt einen alten Mythos, in dem der Mensch früher ein Zwitterwesen war und er sich später in Man und Frau teilte. Ich kann mir schon vorstellen, dass es uns genau zweimal gibt, als Man und als Frau. Das wäre dann wohl auch gerecht. Deshalb sehen sich in der Rückführung vielleicht auch welche in dem anderen Geschlecht, eben in ihrer anderen Person. Witzig ist natürlich auch, das wir vielleicht sogar mal Tiere waren. Ich jedenfalls habe es so erlebt. Genau so gut könnte ich mir vorstellen einmal ein Baum oder ein Pflanze gewesen zu sein, nach meinen Erfahrungen als Leopard glaube ich, dass ich mich auch dann nicht langweilen würde. Das Leben als Gänseblümchen ist glaube sehr spannend.
Wenn Jeus von Nazareth sagte: “Es wird nicht eine Generation vergehen, bis ich wiederkommen.” Dann meinte er damit vielleicht, dass er innerhalb dieser 25 Jahre wieder geboren wird. Die frühen Christen verließen sich auf diese Worte, verkauften und teilten alles und schrieben auch nichts über Jesus auf. Der kommt ja bald wieder. Ja aber als Baby. Hat das Jesus gewusst? Gemeint? Jedenfalls: “Jesus lebt!” Scheint zu stimmen. Er müsste ja demnach noch heute unter uns sein.
Bei der Rückführung schaute ich immer nur aus meinem jeweiligen Körper heraus. Ich sah die Welt vor mir ablaufen und konnte nur bedingt eingreifen. Vielleicht ist das in meinem aktuellen Leben auch so. Ich kann nur zuschauen und reagieren. Das ich wirklich frei bin und so agieren kann wie ich will scheint gar nicht möglich zu sein. Wahrscheinlich sind wir ja doch alle determiniert.
Wenn wir wirklich frei wären, dann hätten wir unsere Welt wahrscheinlich schon lange zerstört. Vielleicht ist die Welt deshalb so beschaffen, dass wir nicht frei sind.
Die Wiedergeburt ist für einen heutigen Europäer eine eher unwahrscheinliche Annahme. So etwas wie Reinkarnation kommt in den hier vorherrschenden Weltanschauungen einfach nicht vor. Weder das Christentum noch der Atheismus oder der Islam hat die Vorstellung von einem neuen irdischen Leben nach dem Tod. In der Antike war die Vorstellung einer Wiedergeburt allerdings in Europa anzutreffen. So nahm z.B. Sokrates an, dass alles ein Gegenteil hat und das diese immer während ineinander übergehen und aus dem anderen entstehen, u.a. Tag und Nacht, groß und klein, schnell und langsam. So eben auch Leben und Tod. Argumentieren kann man da aber immer, man muss es einfach mal erlebt haben, schon um sich aus seinem alten Denkschema zu lösen, und deshalb bin ich zu Rückführung gegangen. Unglaublich! Man muss es eben erlebt haben. So etwas prägt einen. Genauso wie Nahtoderfahrungen sind es persönliche Erfahrungen, die sich von anderen Menschen nur schwer nachvollziehen lassen. Das sind eben meine Eindrücke von denen ich hier etwas aufschreiben will, da sie meine Sichtweise auf die Welt unerwartet geändert haben.